| Katalog Nr. | Dauer | |
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| TEKCD003 | Guitar Duo Klemke | 67:36 |
| Cover Presse 1 Presse 2 | Diese CD trägt sowohl der Vielseitigkeit einer Debüt-CD als auch der Herkunft der Gitarre Rechnung. Sie enthält Werke mehrerer Jahrhunderte, die von spanischen Komponisten stammen oder in Spanien entstanden sind. | |
| Bei einer CD mit dem Titel „Danza Española“ darf eine Komposition von Manuel de Falla nicht fehlen. Sein einziges Werk für Gitarre (Homenaje) hat dem Widmungsträger leider nicht gefallen, weshalb wohl keine weiteren Originale entstanden sind. So handelt es sich denn bei dem Spanischen Tanz Nr. 1 um eine Bearbeitung aus der Oper „La vida breve“ (2. Akt - 1. Bild - 1. Szene). | ||
| Audio 1 |
| 3:59 |
| Das Instrument von Isaac Albéniz war das Klavier und seine Musik durch und durch spanisch. Hätte er die Gitarre besser gekannt, wäre ein Grossteil seiner Werke sicherlich für diese entstanden, denn er band die spanischen folkloristischen Elemente der Gitarrenmusik in seine Klavierkompositionen ein. So ist es also naheliegend, für die Gitarre zu bearbeiten. Castilla ist ein Seguidillas, eine spanische Tanzform, und der 7. Satz eines umfangreichen Zyklus, der „Suite Española“ Opus 47. Córdoba ist das 4. Lied aus den „Canciones de España“ Opus 232. | ||
| Audio 2 Audio 3 |
| 6:32 3:44 |
| Francisco Tárregas Recuerdos de la Alhambra ist eigentlich eine Tremolo-Etüde und heutzutage unter Musikern zu zweifelhaftem Ruf gelangt. Doch warum soll man sich nicht wie einst Julio Salvador Sagreras Ramirez an der Romantik dieser Musik erfreuen? Der Komponist Sagreras fand sogar so viel Gefallen an dem Stück, dass er zu dem eigentlich für eine Gitarre bestimmten Werk noch eine zweite Gitarrenstimme hinzukomponierte. | ||
| Audio 4 |
Julio Salvador Sagreras 1879-1942 (Voc. 2) | 5:44 |
| Fernando Sor ist einer der wichtigen Komponisten für die Gitarre in der Klassik. Der Hintergrund seiner Herkunft aus Spanien lässt sich in der Fantaisie Opus 54bis besonders deutlich erkennen, die zweite Hälfte des Stückes ist entsprechend der Musik auch betitelt mit Dans le genre Espagnol - Allegro. Es zeigt sich der spanisch-tänzerische Ausdruck. | ||
| Audio 5 |
| 10:58 |
| Bei Enrique Granados’ Intermezzo für Orchester aus der Oper „Goyescas“, angeregt durch Bilder Francisco de Goyas, sowie bei der Rondalla Aragonesa, dem 6. spanischen Tanz aus dem Zyklus „Danzas Españolas“ Opus 37 für Klavier handelt es sich wiederum um Bearbeitungen, die auf der Gitarre ihren spanischen Charakter voll zur Geltung kommen lassen. | ||
| Audio 6 Audio 7 |
| 4:35 5:29 |
| Luigi Boccherini ist der einzige Komponist dieser CD, der nicht gebürtiger Spanier ist, sondern Italiener. Er lebte jedoch seit 1769 bis zu seinem Tode in Madrid, wo er, angeregt durch den spanischen Marchese Benavente, einen passionierten Gitarrenspieler, auch die Gitarre in seine Kompositionen mit einbezog. So entstanden eine ganze Reihe von Quintetten für Streichquartett und Gitarre. Der bekannteste Satz unter diesen ist vermutlich der 3. Satz aus dem 4. Quintett G. 448: Introduktion und Fandango. Es ist das einzige Stück Boccherinis, das sich mit der spanischen Folklore auseinandersetzt. | ||
| Audio 8 |
| 6:13 |
| Ruperto Chapí y Lorente hat nicht für Gitarre geschrieben. Er war in erster Linie Opernkomponist. Die Serenata Morisca ist eine Bearbeitung von Tárrega. | ||
| Audio 9 |
| 5:16 |
| Joaquín Rodrigo ist in erster Linie wegen seines Concierto de Aranjuez nicht nur bekannt, sondern auch immer wieder aktuell. Für ein Gitarrenduo ist seine dreisätzige Tonadilla aus dem Jahre 1959 sozusagen ein Muss. | ||
- Tonadilla | 2:47 4:52 4:04 | |
| Emilio Pujol war ein grosser Virtuose seiner Zeit, und sein bedeutendstes Werk ist wohl seine umfangreiche Gitarrenschule. Die zwei Stücke von ihm sind als eine Art Zugabe zu sehen. Die Etüde 39 für zwei Gitarren ist eine Malagueña, bei Manola del Avapiés handelt es sich um eine Tonadilla. | ||
| 1:28 1:46 |